Dieser Neubau ist ein Beitrag zur Renaissance des sozialen Wohnungsbaus, der sich auf Atmosphäre, Ökologie und Identitätsbildung konzentriert.
Durch Lage und Erscheinung den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördernd verdeutlicht er den Anspruch an Teilhabe und Integration nicht zuletzt auch durch die durchgehend barrierefreie Ausführung des Gebäudes nach DIN 18040-2. Die Ausrichtung der typologisch allseitig orientierten Gebäudestruktur geht auf den Kontext des Ortes ein. Dazu gehört das Proszenium der barrierefreien Erschließung und das lichtdurchflutete Parkdeck, welches das Wohnen in der Beletage ermöglicht. Die Disposition der Grundrisse ist auf gut besonnten Raumproportionen mit raumhohen Verglasungen aufgebaut. Die großzügigen Loggien mit außenliegendem Sonnenschutz schaffen optische Raumerweiterungen, die mit haptischen Qualitäten Ausblick und Aufenthalt beleben.
Mineralischer Außenputz auf 42,5er Ziegelmauerwerk mit Perlitefüllung, lasierte Holzfenster, sichtbare Betondecken, biologische Bodenbeläge, raumhohe Türen in Holzzargen und farbige Faltschiebeläden sorgen für gesunde Wohnatmosphäre und mentale Erholung. Hölzerne Fahrradhäuser, die offene Regenwasserversickerung, ein Gründach sowie Photovoltaik und Wärmepumpen ergänzen das ökologische Gesamtkonzept.
Dem GEG wird mit dem Energiestandard A+ (Endenergiebedarf 17,4 KWh/m2a) entsprochen.




